Hackfleisch ist eben nicht gleich Hackfleisch...

Frisch auf dem Mettbrötchen, gebraten als Floischkiachle, Fleischpflanzerl oder Bulette – Hackfleisch ist eines der beliebtesten Produkte aus deutschen Fleischer-Fachgeschäften.

 

Eins ist immer zu beachten: Hackfleisch ist ein sensibles Lebensmittel. Nur wirklich frisches Hack entfaltet seinen zartfleischigen aber herzhaften Geschmack. Auf Grund seiner feinen Struktur verliert Hackfleisch dieses frische Aroma leider auch besonders schnell, ebenso wie geschnittenes Brot eher trocken wird als der ganze Laib. Deswegen verdirbt Hackfleisch auch deutlich schneller als ein ungeschnittenes Stück Fleisch.

 

Zu Ihrer Sicherheit hat der Gesetzgeber schon vor über 60 Jahren die sogenannte Hackfleischverordnung erlassen. Sie sieht unter anderem vor, dass nur entsprechend ausgebildete Personen Hackfleisch herstellen und verarbeiten dürfen. Darüber hinaus regelt die Hackfleischverordnung ganz klar, wie lange frisches Hack überhaupt verkauft werden darf, nämlich ausschließlich am Tag der Herstellung. Nur unter einer keimtötenden Gasatmosphäre verpacktes Hackfleisch darf länger zum Verkauf angeboten werden.

 

Wer allerdings auf absolute Frische Wert legt, kann sich sein Hackfleisch frisch herstellen lassen.  Ob saftig oder lieber mager, ein bisschen mehr Rindfleisch im „Halb & Halb“, kein Problem für einen Fleischexperten aus dem Handwerk. Auch um einen neuen Rezeptvorschlag ist selten ein Fleischer verlegen, er gibt auch gerne Tipps zur richtigen Zubereitung – im Fleischer-Fachgeschäft ist Hack eben nicht gleich Hack!

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